“Dieser Kontinent hat dann eine Zukunft, wenn er seine Wurzeln nicht leugnet. Das Kreuz ist Sinnbild dieser Wurzeln.”
Dieser Aussage kann man inhaltlich nur zustimmen. Europa und seine Werte waren immer vom Christentum getragen und sind es auch heute noch, auch wenn unsere Freunde von linken Rand diese gerne aushebeln wollen. Diesem allgemeingültigen Satz wird die Mehrheit wohl zustimmen.
Nun werkt hier nun aber seit Jahren eine Minderheit von linken Kulturzerstörern, deren Art in geringer Dosis an die chinesischen Maoisten in den 60er Jahren erinnert, also an die Kulturrevolutionäre im Sold der KPCh.
Langsam und wie die Wühlmäuse arbeitete man gegen mit kleinen Stichen gegen die Werte und deren Träger. Das begann im roten Wien der 20er Jahre mit der Errichtung einer Einäscherungsbegräbnisstätte. Dort werkte man noch bis heute daran das Christentum zu zerschlagen, indem man auch christliche Urfiguren und Feste aus dem öffentlichen Leben drängt. Man denke nur an das Nikoloverbot in Kindergärten.
Bereits vor Jahren habe ich auf der Homepage der ÖVP Simmering geschrieben:
Soll nun das Kruzifix aus den Schulen als Nächstes verschwinden? Versuche aus linksliberalen und linken Kreisen gab es ja zur Genüge. Soll ein Wischi-Waschi-Ethik-Unterricht den bereits ausgehöhlten Religionsunterricht ersetzen? Multikultiglaube oder Atheismus? Meilensteine auf den Weg in eine Gesellschaft ohne Werte, ohne Grundlagen, ohne Kultur, die auch auf dem Werten des Christentums in Europa basiert.
Nun ist ja dieser Schritt in einem EU-Staat gelungen dank eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Somit ist der Weg zur weiteren Aushöhlung der Gesellschaft nicht mehr weit und die Linke als Minderheit darf dank einiger eigenartig gestimmter Juristen einen Sieg feiern, wenn nun auch Gerichte das Kreuz als Verletzung der Religionsfreiheit ansehen. Die Klage war von der aus Finnland stammenden italienischen Bürgerin Soile Lautsi eingereicht worden, die 2002 vom Gymnasium „Vittorino da Feltre” in Abano Terme - wo ihre beiden Kinder die Schule besuchten - verlangt hatte, dass die Kreuze aus den Klassenzimmern verschwinden müssten.
Nun wird keiner aufwachen und während das Kreuz aus dem Ämtern und Schulen verschwindet, wird in Zukunft die Integration der Kopftuchträgerinnen wieder nicht stattfinden. Und wehe dem, der auf die Idee kommt nun zu fragen, ob es nicht an der Zeit wäre das Kopftuch als religiöses Symbol aus dem öffentlichen Leben zu verbannen. Der sollte sich schon mal auf seinen Prozess wegen Volksverhetzung vorbereiten.
Armes Europa, wenn dieser Gerichtshof nicht über sein Urteil nachdenkt, womit wieder wieder beim Anfang des Artikels und unserem Zitateleiher wären.
Das Kreuz in den Klassenzimmern verletzt die Religionsfreiheit nicht, auch nicht das freie Bekenntnis der verschiedenen religiösen Überzeugungen. Dieses Symbol ist vielmehr ein Zeichen dafür, dass die Liebe stärker ist als der Tod. Auf diesem Symbol beruht die europäische und die österreichische Identität. Mit seinem Urteil hat der Menschenrechtsgerichtshof Europa wirklich keinen Dienst getan. Dieser Kontinent hat dann eine Zukunft, wenn er seine Wurzeln nicht leugnet. Das Kreuz ist ein Sinnbild dieser Wurzeln”.